Hat sich die neue DSGVO auf die Adressvalidierung ausgewirkt?

In meinem Blogbeitrag möchte ich gerne auf dieses Thema eingehen und mich mit der Adressvalidierung in Verbindung mit der neuen Datenschutzverordnung auseinandersetzen. Schließlich hat sich die Adressvalidierung im Zusammenhang mit der Datenschutz-Grundverordnung verändert und ich möchte in diesem Beitrag berichten, wie das genau funktioniert und welche Vorteile sie bietet.

Was ist eigentlich Adressvalidierung?

Diese Frage erklärt sich natürlich am besten, indem ich ein Beispielnutze. Beispiel: Wir haben gerade den Vertrieb unserer Software intensiviert und suchen für den deutschen Markt nach neuen Partnern. Daher wollen wir von unseren potentiellen Partnerunternehmen ihre Adressen validieren, um sicherzustellen, dass wir sie und ihre Mitarbeiter und Kunden nicht unnötig mit unerwünschten Werbemails beeinträchtigen.

Das bedeutet: Eine Adressvalidierung ist ein Prozess, bei dem die Daten von potentiellen Partnern auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. Das können beispielsweise Email-Adressen sein oder aber auch Telefonnummern. Die Daten werden in der Regel anhand eines Formulars von den Partnern bzw. potenziellen Geschäftspartnern eingegeben und dann automatisch im Zusammenhang mit der Telefonmarketing-Software oder -software überprüft. Diese Prüfung ergibt entweder folgendes Ergebnis:

Die Datensätze sind nicht gültig und werden vom System als ungültig markiert und eliminiert, oder aber die Datensätze sind gültig.

Diese Prüfung erfolgt in der Regel durch einen Validierungsservice, den Sie beauftragen können.

Was hat sich also geändert?

Die Adressvalidierung unterliegt seit dem 25.05.2018 dem neuen europaweiten Datenschutzgesetz DSGVO und muss folglich auf Basis der neuesten Vorgaben von jedem Partnerunternehmen oder Partnerunternehmer vorgenommen werden, welches auch nur im Entferntesten mit Telefonmarketing-Software zu tun hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie selbst die Software verwendet haben oder aber ein Kunde das macht – schließlich ist die Adressvalidierung als Teil des Telefonmarketing und des Vertriebs zu betrachten.

Klarer Fall: Möchte ich mich mit meiner neuen Software im deutschen Markt bewerben, muss ich die Adressen von potentiellen Geschäftspartnern validieren. Wichtig ist allerdings, dass Ihr Partnerunternehmer oder Ihr Kunde sich nicht um die Adressvalidierung kümmern kann, sondern Sie selbst diesen Prozess vornehmen müssen.

Was passiert mit den Datensätzen?

Die Vorgaben der DSGVO gelten in vollem Umfang. Dies bedeutet, dass wir die Adressdaten nur an den Validierungsservice übergeben können, der sich selbst ebenfalls an diese Vorgaben hält. Somit werden im Zusammenhang mit der Adressvalidierung die Datensätze nicht in unseren Systemen gespeichert oder gar verarbeitet.

Fazit: Eine Adressvalidierung unterliegt der DSGVO und muss daher von Ihnen vorgenommen werden. Dabei ist es vollkommen egal, ob Sie als Unternehmer die Software Mail10 selber nutzen oder aber ob Sie Kunde sind und einen Validierungsservice beauftragen. Wichtig ist, dass die Datensätze nicht in Ihrem Unternehmen gespeichert werden können und auch von keinem externem Dritten genutzt werden.

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