Adressvalidierung boomt…

In wie weit hat sich die Corona Pandemie auf den E Commerce Bereich ausgewirkt und haben Branchen wie die Adressvalidierung einen Auftragszuwachs bekommen? In meinem Blogbeitrag möchte ich gerne auf dieses Thema eingehen.

Betrachtet man die Adressvalidierung von Adressen in der Hotellerie, zeigt sich, dass diese Branche einen deutlichen Auftragseingang in den letzten Jahren erfahren hat. Alleine in Deutschland Viele Unternehmen nutze fünf Jahren rund 1 Milliarde Adressen validiert. Das ist ein Zuwachs von etwa 120 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ursachen hierfür liegen auf der Hand:

Zum einen lohnt es auch nicht mehr eine Adressverifizierung immer weiter zu. Dieser Umstand führt dazu, dass sich die Hoteliers neue, günstige Methoden zur Validierung suchen. Zum anderen steigen die Anforderungen an die Validierungsmethoden. Die Branche fordert oftmals eine höhere Qualität der Adressdaten, eine bessere Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einen schnelleren Auftragserledigungsprozess.

Im Jahr 2014 wurden etwa 7 Millionen Hotels verifiziert und das sind umgesetzt rund 1 Milliarde Adressen. Das ist ein Zuwachs von rd. 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wir sehen hier also durchaus einen Trend, der auch in den nächsten Jahren anhalten wird – die Adressvalidierung wird weiter an Bedeutung gewinnen, da sich für Unternehmen auch die Anforderungen an die Validierung erhöht haben und diese zeitlich viel vom Geschäftskostenfaktor machen. Diese Entwicklung wird auch durch die Corona Pandemie noch angeheizt werden.

In der Hotellerie ist es üblich, dass geprüfte Adressen mit dem Firmenslogan oder der eigenen Homepage veröffentlicht werden. In der Regel findet nach der Validierung immer eine Kontrolle statt, ob diese Adressen tatsächlich vom Kunden verwendet und bei Google+ gepostet worden sind. Ist dies nicht der Fall, so kann die Validierung im Nachhinein widerrufen werden. Dadurch erhöht sich natürlich die Anzahl an möglichen Widerrufen bei den Unternehmen. Aufgrund des Auftragseingangs haben viele Unternehmen in den letzten Jahren zum Teil deutliche Personalaufwandstransfers hin zur Adressvalidierung gemacht.

Möglichkeit für mehr Mitarbeiter

Ich kann mir gut vorstellen, dass es in den nächsten Jahren einige Abwanderungen von Hotellerie-Mitarbeitern hin zu Adressvalidierern geben wird, die diese Personalentwicklung auch verstärken wird. Dennoch ist dieser Trend nicht unumkehrbar. Es gibt immer mehr Systeme, die automatische Validierungsmethoden zur Verfügung stellen und somit die Anzahl an Widerrufen deutlich reduzieren können. Auch bietet sich eine verbesserte Online-Suche an, um das Engagement für das Hotel erhöhen zu können.

Es gibt also Unternehmen, die ihren Auftragseingang durch bessere Validierungsmethoden und durch Automatisierung Dateneingabe vergrößern können – ohne Personalaufwandstransfer.

Die meisten Unternehmen kennen die Situation, dass sie über eine Google-Anzeige auf ein Angebot aufmerksam wurden. Nach der Anmeldung und dem Abschluss des Vertrages erhalten sie eine E-Mail mit den Eingabedaten aus der Buchungsmaske. Der Kunde möchte in der Regel direkt überprüfen lassen, ob sein Vorhaben realisierbar ist. In der Regel werden Adressdaten hinterlegt, die teilweise nicht stimmen oder Fehler enthalten. Als Unternehmen stellen sich viele Fragen:

Ist es vertretbar den Auftrag trotzdem zu bearbeiten? Wird man bei Bewertungsdiensten mit solchen Adressdaten negativer bewertet? Hat man am Ende bei allen Betroffenen einen Widerruf zu befürchten? Hat man durch diese Adressen einen Schaden erlitten? Möchte man dieses Verhalten des Kunden als normal akzeptieren? Oder ist das alles kein Problem, wenn der Kunde über Google angeschrieben wurde?

Ich möchte hier nicht für Unternehmen die Hand ins Feuer legen und sagen, dass es mit jeder Adresse einen Widerruf geben wird. Jedoch kann ich bestätigen, dass es viele Fälle gibt, in denen Kunden aus dem Hotelgewerbe ihre Adressdaten bei Google+ gepostet haben. Diese Daten wurden von den Validierungssystemen erkannt und angezeigt. Diese Information wurde vom Hotel übernommen und die Validierung/Überprüfung der Datensätze erfolgte. In den meisten Fällen war die Information nicht richtig oder enthielt Fehler. In diesem Fall war der Auftrag auch nach dem Ansuchen der Datensatzüberprüfung nicht erfolgreich.

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